Newsletter Archiv

Spa eMotion Dialog - Newsletter 01/2010

Vorwort

Sehr geehrte Kunden und Geschäftspartner, liebe Bewerber und Spa-Interessierte - es ist soweit: Sie erhalten heute den ersten Spa-Newsletter - Spa eMotion Dialog.
Mit diesem Newsletter für die Spa-Branche informieren wir Sie quartalsmäßig über Aktuelles im Bereich Spa- und Wellness, Zahlen und Fakten, Trends und Neuheiten. Zudem lassen wir in regelmäßigen Abständen auch Spa-Marktteilnehmer selbst zu Wort kommen.

Gerne schreiben Sie uns Ihre Eindrücke und Meinung oder Anregungen zu Spa eMotion Dialog: wir freuen uns auf Ihr Feed-Back!

Herzliche Spa-Grüße
Vera Srock & Raoul Kroehl
(Geschäftsführung)



Inhalte dieser Ausgabe:

 


 


ITB Berlin 2010: Messeeindrücke

Logo ITBDie Hotellerie sieht einen Silberstreifen am Horizont - das ist wohl der allgemeine Tenor der ITB in Berlin. Die mehr als 11.000 Aussteller und 110.000 Besucher ziehen ein Fazit von „verhaltener Optimismus“ bis „die Krise ist überwunden“. Man wagt Prognosen von einem geringen einstelligen Wachstum in diesem Jahr und spricht von ca. 6 Mrd. Euro Abschlussvolumen an Messegeschäft. Allerdings: es gingen weltweit 5 Millionen Arbeitsplätze in der Tourismusbranche verloren und die Investoren haben sich 2009 massiv aus dem Bereich zurück gezogen. Was kann an Trends auf der Messe beobachtet werden?

 

  • Kreuzfahrten: Während allgemein die Urlaubsreisen in Deutschland zurückgingen, stieg die Zahl der Kreuzfahrer um 10% auf 1,4 Millionen. Alleine in 2010 kommen 12 neue Kreuzfahrtschiffe auf den Markt. Bei Aida Cruises z.B. kommt nach der AIDAblu, die Anfang 2010 in Hamburg getauft wurde, 2011 bereits die AIDAsol.
  • Budget-Hotellerie: Ähnlich wie bei den Airlines verschieben sich die (Geschäfts-)Buchungen in die unteren Preisklassen: statt Business wird bevorzugt Economy gebucht. Davon profitieren 2 und 3 Sterne Angebote der Hotellerie. Dabei kommt das Design durchaus nicht zu kurz, wie das 25Hours in Hamburg und Frankfurt/M., das Motel One oder das Cocoon in München zeigen.
  • Apps: Anwendungen für die mobile Welt - in erster Linie Programme für das iPhone von Apple, aber auch Blackberry, gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die Auswahl von Hotels in unmittelbarer Nähe (location based apps), die Buchung von Flügen, Mietwagen oder Zügen direkt über das Handy sind Alltag geworden. Der amerikanische SpaFinder - das internationale Spa-Portal - hat auch schon eine Spa-App: über 5.000 Spas sind aufrufbar und über SpaBooker auch gleich buchbar.
  • Web 2.0: Inhalte im Internet - und damit auch Meinungen und Interessengruppen - werden immer mehr von den Nutzern direkt online gebildet (social media). Das klassische Beispiel in der Branche bei Bewertungsportalen ist sicherlich HolidayCheck (neben TripAdvisor) oder - nur für den Spa-Bereich ein neues Unternehmen aus England - Wahanda. Jeder wird Hoteltester - was entweder als Fluch oder Segen für die Hotellerie gesehen wird, je nach dem wo das Hotel in der Platzierung steht und wie das Hotel mit dem Thema umgeht. Ein kleines Praxisbeispiel von Andrew Gibson, Group Director of Spa der Mandarin Oriental Hotelgruppe in seinem Vortrag dazu: spontanes Angebot an einem Freitagnachmittag in Twitter für eine Behandlung im Mandarin Oriental New York mit 15% Rabatt. Daraus resultierten 18 Buchungen und $9.000 Umsatz…  

 


 


ITB Fachforum Wellness: Nachhaltigkeit

Logo WHDDas Fachforum Wellness, bereits zum fünften Mal veranstaltet von den Wellness Hotels Deutschland, hatte das Thema Nachhaltigkeit zum Inhalt. Die beiden ersten Vorträge des Tages - Referenten waren Andrew Gibson von Mandarin Oriental und Jean-Paul Blisset vom englischen Architekturbüro Syntax. Inhaltlich war der Akzent ganz klar auf dem Thema „Konzeption“ - die Entwicklung und Umsetzung von individuellen und zielgruppengerechten Spa-Projekten, immer unter Mitarbeit von Experten, namentlich auch Spa-Beratern.

 

Beide Referenten betonten die Bedeutung der Hinzuziehung von Spa-Experten in den Projekten um eine für den Gast attraktive und aus Betreibersicht rentable Spa-Anlage zu erschaffen. Gleichzeitig wehrten beide auch die immer wiederkehrende Frage nach Richtgrößen, denn es sind die zahlreichen Rahmenbedingungen, die berücksichtigt werden müssen und welche eine Aussage zum Beispiel zur notwendigen Raumgröße in einer Situation richtig und in einer anderen falsch sein lassen (im Talise-Spa in Dubai ist ein Behandlungsraum mit 100 qm richtig dimensioniert, in Europa besitzt der funktional gleiche Raum aufgrund anderer Flächenkosten nur 15 qm).

Wichtig war auch der Hinweis von Andrew Gibson in seinem Vortrag, im Spa-Controlling unbedingt auch die Wechselwirkung des Spas auf die Umsätze der Gäste im Hotel zu erfassen. Er betrachtet nicht wie viele Hoteliers dies tun das Spa als eigenständige Einheit innerhalb des Hotels, sondern sieht Spa und Hotel als eine Angebotseinheit. Im Mandarin Oriental gibt ein Hotelgast im Durchschnitt $ 1.200 pro Tag aus, wohingegen ein Hotel-Gast, der auch explizit Spa-Gast ist, $ 2.500 pro Tag ausgibt - neben den bekannten Effekten bei Spa-Gästen wie z.B. die durchschnittlich längere Aufenthaltsdauer, die Buchung höherer Zimmerkategorien (im MO durchschn. 33% mehr Buchung von Suiten) und die stärkere Unabhängigkeit von Saisonverläufen. Hier gilt es für jedes Spa, das Spa-Controlling mit den entsprechenden Informationen zu füttern, um aussagefähig zu sein und die Bedeutung des Spas besser illustrieren zu können.

J.-P. Blisset beschrieb in seinem Vortrag den Wechsel der Spa-Betriebsphilosophie der großen internationalen Hotelketten. Seiner Ansicht nach wechseln viele Ketten vom Fremdbetrieb gerade zum Eigenbetrieb. In der Vergangenheit gaben einige Hotelketten den Spa-Betrieb in externe Hände, um sich auf das Kerngeschäft, die Hotellerie, zu konzentrieren. Aktuell wächst aber zum einen die Erkenntnis, dass Spas durchaus profitabel sein können (also eine interessante Umsatzgröße darstellen können), zum anderen der direkte Einfluss auf die Qualität der Leistungserbringung wichtig für den Gesamterfolg ist. Starwood hat kürzlich erst die Marke Bliss an Steiner für $ 100 Mio. verkauft - Marriott, Hyatt, Jumeirah und Hilton waren weitere Beispiele, die J.-P. Blisset in seinem Vortrag aufführte. Am Bespiel von Hilton beschrieb er den zweijährigen Prozess, für eine solche Kette eine Spa-Manual zu erstellen, welches gleichzeitig weltweit Spa-Standards in Planung, Ausstattung und Betrieb schafft, auf der anderen Seite aber auch genug Freiraum für den individuellen Standort lässt.

Wichtiges Thema im Eigenbetrieb der Hotelspas ist selbstverständlich die Wirtschaftlichkeit. Hier versprechen sich die Ketten durch ihre zentrale Einkaufsmacht erhebliche Kostenvorteile durch standardisierte Spa-Elemente und Beschaffungsmengen. Hier wurde gerade die europäische Zulieferindustrie kritisiert, welche sich aus Sicht der Hotelketten noch nicht international genug aufgestellt hat und durch feste Produktionsstätten und viel Personal bei Aufbau und Inbetriebnahme vergleichsweise teuer ist.

 


 


Beauty 2010 - Messeeindrücke

Logo Green SpaDieses Jahr zeigte die Beauty in Düsseldorf eine Sonderschau Wellness zum Thema „Green Spa“, welche zusammen mit dem Deutschen Wellness Verband konzipiert wurde. Nachhaltigkeit, Ökologie und Ressourcenschonung sind Begriffe, welche insbesondere für den Spa-Bereich bedeutend sind. Denn gerade hier ist der Energieverbrauch besonders hoch und auch die Verwendung und Entsorgung der eingesetzten Materialien, sowohl was den baulichen Bereich als auch die Behandlungen selbst betrifft, werden immer kritischer hinterfragt. In der Sonderschau wurden beispielhaft Produkte, Räume und Technik gezeigt, welche die Anforderungen an ein „Green Spa“ erfüllen um im Einklang mit der Natur ein Spa bauen und betreiben zu können. Zusätzlich ist die Ausrichtung eines Spa nach ökologischen Gesichtspunkten ein wichtiges Entscheidungskriterium für den Spa-Gast, wie auch der Anstieg der Nachfrage nach Naturkosmetik zeigt. Der Spa-Gast ist kritischer und selektiver geworden, nicht nur was die Inhaltsstoffe in den verwendeten Kosmetika betrifft, sondern auch was den Umgang mit den natürlichen Ressourcen betrifft.

Logo Spa LoungeIn der Spa Business Lounge standen Präsentationen und Diskussionsrunden zu verschiedenen Themen auf dem Programm. Hier konnten sich Hoteliers, Spa-Betreiber, Spa-Profis und Investoren ein Bild machen über aktuelle Fragestellungen und Trends. Die gut besuchten Vorträge zeigten deutlich das Interesse der Messebesucher am Thema Spa und insbesondere Antworten zu den Fragen nach Wirtschaftlichkeit, Qualität und Mitarbeiter im Spa.

Die Stimmung am Spa-Markt scheint sehr unterschiedlich - so berichten Spa-Betreiber teils von Umsatzzuwächsen, andere hingegen stellen deutliche Umsatzrückgänge fest. Der Tenor, welcher aus vielen Beiträgen hervorging war, dass Faktoren wie Qualität, hervorragende Beratung und exzellenter Service mehr denn je die Stellgrößen für einen erfolgreichen Spa-Betrieb darstellen. Dies betrifft insbesondere auch die Qualität der Mitarbeiter, darin sind sich alle einig. Spa eMotion war selbst mit einem Vortrag zum Thema Spa-Personal vertreten, welchen wir Ihnen gerne als PDF-Datei zur Verfügung stellen.

Interessanter Weise fand zeitgleich in Düsseldorf auch der 9. Präventologen-Kongress statt. Wenn wir im Spa den Begriff „Medical“ andenken, sollte man unbedingt auch das große Thema „Prävention“ mit berücksichtigen. Denn die Erhaltung der physischen und psychischen Gesundheit ist der Kerngedanke von Wellness.

Insgesamt, so ging es aus unseren Eindrücken und den zahlreichen Gesprächen hervor, waren die Aussteller zufrieden mit der Resonanz auf der Beauty und den angebahnten Geschäftskontakten.

 


 


Wirtschaftskrise und Spa: Crisis, what crisis?

Es vergeht wohl keine Krise, ohne dass der bekannte Plattentitel der US-Band „Supertramp“ zitiert wird. Aber das Plattencover spricht Bände: ein Mann in Badehose unter Sonnenschirm unter grau-trister Industriekulisse. Der Kontrast, den dieses Bild visualisiert, lässt sich beschreiben von „Realitätsverlust“ bis „Was kümmert’s mich?“. Geht es dem Spa-Business zurzeit ganz ähnlich wie das Bild aus dem Jahre 1975 suggeriert?

Die Hotellerie sieht einen Silberstreifen am Horizont - das ist wohl der allgemeine Tenor der ITB in Berlin. Die mehr als 11.000 Aussteller und 110.000 Besucher ziehen ein Fazit von „verhaltener Optimismus“ bis „die Krise ist überwunden“. Hat dieser Optimismus auch den Wellness-Bereich erreicht? Dort ist das Wohlgefühl noch nicht ganz zurückgekehrt. Man hat an den Umsatzeinbrüchen schmerzlich erfahren müssen, ein Luxusprodukt anzubieten, auf welches der Gast sehr schnell auch verzichten kann, wenn die Urlaubskasse einen Spa-Besuch nicht zulässt. Auch wenn der Hotelgast noch im Hause weilt - der Zugriff auf ihn aus Spa-Sicht wird schwieriger.

Doch leider macht das Thema Spa-Wirtschaftlichkeit scheinbar einen großen Bogen um viele Veranstaltungen dieses Jahr (Spa eMotion führt auf seiner Internetseite einen Kalender mit allen relevanten nationalen und internationalen Spa-Veranstaltungen), von denen es nur überraschend wenige dieses Jahr gibt:

Begriffe wie „Wirtschaftlichkeit“ oder „Krise“ kommen innerhalb der Konferenzen und Tagungen nicht oder kaum vor. Dabei ist durch die Krise in der Hotellerie auch zwangsläufig das Spa betroffen. Oder ist der Wunsch nach Wohlergehen und Wohgefühl auch in der Krise so ausgeprägt, dass im Spa die Augen verschlossen werden? Das Thema „Prävention“ wird im Spa-Bereich zunehmend als wichtiges Angebotselement erkannt. Auf das Thema Wirtschaftlichkeit im Spa übertragen müsste dies heißen: die genaue Kenntnis über die Spa-Kennzahlen ist die Voraussetzung, um vital zu bleiben. Der Wochenbericht im Spa ist das Gleiche wie der Anamnesebogen bei der Prävention: es sind die grundlegenden Indikatoren von Umsatz, Kosten und Ertrag, die aufzeigen, wo rechtzeitig eingegriffen (Prophylaxe) und eventuell korrigiert (Therapie) werden muss.

Spa eMotion bietet deshalb zum Thema Rentabilität die Spa-Wirtschaftlichkeitsberatung - der 4 Punkte Plan für eine bessere Transparenz im Spa - an. Hier ist es für den Spa-Manager, Direktor und Investor möglich, in kurzer Zeit eine umfassende Orientierung über die wirtschaftliche Position des Spas zu erlangen und wertvolle, praxisorientierte Hinweise zur aktiven Gewinnsteuerung zu erhalten.    

 


 


Brauchen wir noch die Spa-Rezeption?

Mal ganz ehrlich: wann haben Sie das letzte Mal eine im Design wirklich ansprechende und zugleich funktionelle Spa-Rezeption gesehen? Es ist immer der gleiche Empfangstresen, zwar in verschiedenen Farben, Formen und Größen, aber er steht immer sehr dominant im Eingangsbereich des Spas. Die größte Innovation der letzten Zeit scheint zu sein, dass man nun die Computerbildschirme nicht mehr aufrecht auf dem Tresen stehen lässt, sondern sie immer häufiger flach in den Tisch integriert, was mehr visuellen Kontakt zwischen Mitarbeiter und Gast ermöglicht. Rezeptionen sind immer Barrieren, Hindernisse zwischen dem Gast und dem Mitarbeiter. In ihrer physischen Funktion betrachtet übernehmen sie neben der Aufgabe, dem Gast eine visuelle Orientierung zu bieten (erste Anlaufstelle beim Betreten des Spas) im Wesentlichen nur eine weitere: die Terminierung (die entweder an ein Terminbuch oder an ein Softwaresystem gebunden ist), die über einen oder mehrere PCs erfolgt.

Bei einem Empfang - also an der Rezeption - geschieht viel mehr an Interaktion und Kommunikation als das bloße Buchen einer Behandlung: Beratung, Verkauf, Begrüßung, Verabschiedung, Produktpräsentation, Warten, Ruhen… Muss dies alles zentral an einer Stelle geschehen? Alleine schon Begrüßung und Verabschiedung sind zwei ganz verschiedene Vorgänge, welche völlig unterschiedliche Interaktionen zwischen Gast und Mitarbeiter bedingen und - wenn immer möglich - räumlich getrennt sein sollten. Eine Buchung z.B. selbst kann auch per Handheld/PDA vorgenommen werden - dies ist diskreter und technisch bereits möglich. Die Aufteilung der bisherigen Aufgaben der Rezeption in unterschiedlich gestaltete und genutzte Funktionsbereiche ist das Ziel.

Überraschenderweise wurde die Spa-Rezeption in der Praxis bisher kaum überdacht - dabei gehen z.B. Store-Designer aus dem Bereich Handel viel innovativer mit dem Empfangsbereich um. Es gilt nun, dieses Thema auch im Spa-Bereich noch stärker zu erkennen und umzusetzen. Anstelle sich Gedanken um die Unterbringung des Mülleimers und der Kaffeetassen der Spa-Mitarbeiter an der Rezeption zu machen, sollten wir uns mehr über eine natürliche, hindernisfreie Interaktion mit dem Spa-Gast sorgen. Dadurch entstehen eine intensivere Betreuung, eine größere Gastzufriedenheit und ein höherer Umsatz.

 


 


Body meets Beauty - Investoren Meetings SPA & Fitness

Nach dem Motto "Buyers meet Suppliers" veranstaltet Body meets Beauty zweimal im Jahr Investoren Meetings mit organisierten Businessgesprächen.

Am 17. Juni und 26. November veranstaltet Body meets Beauty in München und Hamburg das vierte und fünfte Investoren Meeting für Einkäufer und Lieferanten der SPA & Fitness Branche. Betreiber aus Wellnesshotellerie, DAY SPA, Fitnessclubs, Vereine, Thermen und Bäder treffen innovative Lieferanten und Dienstleister der SPA- und Fitnesswirtschaft.

Die Meetings bieten Einkäufern und Investoren der SPA- & Fitnessbranche, die sich effizient über neue Produkte und innovative Themen informieren können, die perfekte Plattform für Gespräche mit Produktherstellern und Dienstleistern. Die angenehme Atmosphäre der Veranstaltungsorte wie die Sportscheck Anlage in München oder Meridian Spa in Hamburg machen die Body meets Beauty Investoren Meetings zu einem exklusiven Business Treffen der Branche.

Nähere Informationen unter www.investorenmeetings.de.

Logo Investoren Meetings

 

 


 


Entwicklungen und Perspektiven im Spa-Personalmarkt

Die wirtschaftlich schwierigen Zeiten haben auch den Spa-Personalmarkt tangiert, wenn denn bisher -  aus unserer täglichen Praxis gesehen - glücklicherweise nur mit einem „blauen Auge“ getroffen. Die Nachfrage nach guten Spa-Fachleuten, sowohl im Spa-Management als auch innerhalb sämtlicher Spa Anwendungsbereiche, ist nach wie vor ungebrochen am Markt vorhanden. Besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten werden gute Leute insbesondere im Managementbereich gesucht. Vor der notwendigen Prämisse unserer erfolgreichen Spa-Betriebe zukünftig noch stärker auf Qualität zu setzen, wird insbesondere auf fundierte Ausbildungshintergründe der Bewerber sowie eine solide Berufserfahrung in den jeweilig relevanten Bereichen geachtet. Höchste Service- und Gastorientierung sowie hohe Beratungskompetenz werden als selbstverständlich vorausgesetzt. Spa eMotion hat speziell für diese Anforderungen ein fundiertes Spa-Coaching-Programm entwickelt, mit welchem wir dieses Jahr bereits erfolgreich durchgestartet sind. Themen, welche dabei im Mittelpunkt stehen sind unter anderem Spa-Qualitätsmanagement, Spa-Betriebswirtschaft, Personalmanagement sowie Spa-Vermarktung.

Teilweise stellt man aber leider Einbrüche innerhalb der Gehaltsbudgets fest, welche mancherorts gesunken sind. Wir haben insgesamt mehr Arbeitssuchende/Bewerber zu verzeichnen als in den letzten Jahren. Insbesondere auch erfahrenen Spa-Manager/-Fachkräfte, welche früher unmittelbar eine neue Herausforderung finden konnten, sind teilweise länger auf der Suche nach gut dotierten Positionen als dieses in der Vergangenheit der Fall war. Wir gehen davon aus, dass sich diese Entwicklung dieses Jahr noch fortsetzen wird und sich dann hoffentlich wieder stabilisieren wird.
Erfreulich ist, dass sich trotz schwieriger wirtschaftlicher Zeiten neue Positionen und Berufsbilder sowie Bedarfe im Spa entwickeln. Dies geht von Spa-Concierges/-Buttler, Spa-Guest-Relation Manager, Spa-Sales-Beauftragte, Qualitäts- und Hygieneverantwortliche, Lebens- und Anti-Aging-Beratern bis hin zu Präventionsmedizinern und Ärzten mit diversen Spezialgebieten.

Diese Entwicklung bestätigt, dass die Spa-Betreiber auf hohe Qualität, Kompetenz und Service setzen sowie zielgruppengerechte Leistungsangebote schaffen. Das eröffnet für einige Berufsgruppen wie bspw. Ärzte neue Perspektiven in das Spa-Business und den zweiten Gesundheitsmarkt hinein. Das große Potential im zweiten Gesundheitsmarkt bestätigt eine aktuelle Studie von Roland Berger, innerhalb welcher in Deutschland für diesen Markt im Jahre 2008 ein Volumen von rund 64 Milliarden Euro mit steigender Tendenz festgestellt wird. Nach dieser Studie gibt es heute schon eine zusätzliche Nachfrage von ca. 16 Milliarden Euro - das Angebot dazu fehlt noch in jeder Hinsicht. Hier gilt es zukünftig qualitativ hochwertige Angebote zu schaffen um den Bedarf decken zu können. Themen wie lebenslange Gesundheitsbegleiter (Gesundheitsmanager) könnten dabei eine neue Anforderung sein. Durch den demografischen Wandel steigt die Bedeutung der Märkte für Senioren, welche bis ins hohe Alter hinweg fit, gesund und mobil sein möchten. Dies muss auch Auswirkungen auf die Angebotspalette innerhalb unserer Spas haben.

Wir sehen daher positiv in die Zukunft und haben das Bestreben, Spa-Unternehmen und Bewerber weltweit erfolgreich zusammen führen zu dürfen. Eine Aufgabe, welcher wir uns jeden Tag mit viel Engagement und Motivation widmen.

Für alle diejenigen welche dazu mit uns noch nicht in Kontakt stehen - Spa-Bewerber oder Spa-Unternehmen - nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf, wir beraten Sie gerne und schaffen Lösungen für Sie. Wir freuen uns auf Sie!